Psychische Erkrankungen bei jungen Menschen , Aktuelles für Träger

Neues Fortbildungsangebot am 06. Dezember 2019

Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte und ReferentInnen in den Freiwilligendiensten

Thematik:
Basierend auf epidemiologischen Studien sind in Deutschland jedes Jahr 27,8 % der erwachsenen Bevölkerung von einer psychischen Erkrankung betroffen. Damit treten psychische Störungen genauso häufig auf wie andere Volkskrankheiten, etwa Bluthochdruck. Die drei häufigsten Störungsbilder sind Angststörungen, affektive Störun­gen – zu denen Depressionen zählen – und Störungen durch Alkohol- oder Medikamentenkonsum. Beinahe die Hälfte aller Betroffenen weist mehr als eine Erkrankung auf. Hierbei tritt die Kombination aus Angst- und affektiven Störungen am häufigsten auf. Auch ca. 20 % der unter 18-Jährigen sind von psychischen oder Verhaltensproblemen betroffen. Durch den Wandel in der Gesellschaft, wie ständige mediale Erreichbarkeit oder hohe Leistungsanforderungen, entsteht ein enormer Druck auf Kinder, Jugendliche und auch junge Erwachsene. Dies hat sowohl Auswirkungen auf die Gestaltung der Bildungsarbeit als auch auf die Tätigkeit der Freiwilligen in ihren Einsatzstellen.

Daher lädt die Fachstelle Freiwilligendienste zum Austausch im Umgang mit Freiwilligen, die psychische Erkrankungen und Besonderheiten in den Freiwilligendienst mitbringen, herzlich ein.

Frau Ines Müller, Diplom-Psychologin und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, tätig als Teamleitung in der Ambulanz der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und
–psychotherapie am Universitätsklinikum Dresden, gestaltet mit Ihnen gemeinsam einen praxisorientierten Weiterbildungstag.

Gerne können Fragen und Themenwünsche zu dieser Fortbildung vorab mitgeteilt werden, die dann so weit wie möglich berücksichtigt werden.

 

Inhalte und Themen, die in der Fortbildung eine Rolle spielen/ bearbeitet werden können

  • Wissensvermittlung zu psychischen Erkrankungen, deren Entstehung und Ursachen
  • Schwerpunkte: Affektive Erkrankungen (Depressionen, Angststörungen), selbstverletzendes Verhalten/ Suizidalität, Suchterkrankungen, Essstörungen
  • Herausforderungen in der Arbeit mit jungen Menschen, die an einer psychischen Erkrankung leiden/ Umgang mit selbstverletzendem Verhalten und Suizidalität
  • Einbezug der Eltern bei minderjährigen Jugendlichen: Möglichkeiten und Grenzen
  • Relevanz von neuen Medien und sozialen Netzwerken bei der Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Erkrankungen
  • Kleingruppenarbeit: Fallbeispiele/ Erarbeitung von Handlungsstrategien
  • Erfahrungsaustausch und Diskussion unter den PädagogInnen

 

Referentin:
Ines Müller, Diplom-Psychologin und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, arbeitet als Teamleitung in der Ambulanz der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und
–psychotherapie am Universitätsklinikum Dresden

 

Termin:
06. Dezember 2019, 10 – 17:00 Uhr

Ort:
Dresden (der genaue Ort wird rechtzeitig vor der Veranstaltung bekannt gegeben)

Kosten:               
20,00 € pro Teilnehmer*in                           

Anmeldung:     
Bitte nutzen Sie für die Anmeldung dieses Anmeldeformular. Die Teilnehmerzahl für den Workshop ist auf 12 Personen begrenzt. Anmeldeschluss ist der 22.11.2019

Den Ausschreibungstext finden Sie hier zum Download.