Alles hat ein Ende

Es war, als würde man ins Wochenende entlassen und somit fürs Erste die Arbeit ruhen lassen, als ich mit Freuden die Tür der Nationalparkverwaltung hinter mir zufallen lies. Doch wir, mein FÖJ-Partner und ich, hatten heute noch etwas anderes vor, als wir zum anderen Elbufer mit der Fähre übersetzten und in die S-Bahn Richtung Dresden zustiegen.

In Dresden angekommen, mussten wir uns zunächst etwas orientieren, da das letzte Gruppensprechertreffen der FÖJ-Gruppensprecher in Sachsen in einer etwas entlegenen Gegend stattfand.

Ziel war die „Alte Ziegelei“ in Dresden Prohlis, in der eine Außenstelle des Umweltzentrums Dresden stationiert ist. Bevor es dann gegen 11:00 losgehen sollte, nutzten wir die Chance und tankten noch zahlreich wärmende Sonnenstrahlen und genossen dabei eine heiße Tasse Kaffee, die uns noch einmal einen gewissen Antrieb zur bevorstehenden Besprechung gab.

Anfangs zählten wir nicht einmal die Hälfte aller Gruppensprecher, doch aufgrund der Absage des ursprünglichen Termins und dessen Umverlegung, die kurzfristig 2 Wochen vorher  wegen  des bevorstehenden Bundesaktionstages in Berlin bekannt gegeben wurde, war dies auch nachvollziehbar. Viele der Beteiligten waren da fest an ihre Einsatzstelle gebunden.

Nichtsdestotrotz starteten wir einen kleinen Rundgang durch das alte Gemäuer und bekamen durch einen Gast, der mit der Geschichte und der Funktion des alten Gebäudes bekannt war, nähere Informationen.

Anschließend begannen wir dann voll motiviert mit den ersten Tagespunkten und blickten auf unsere erfolgreichen Landesaktionstage in ganz Sachsen zurück. In  einer großen Pro-und-Contra-Liste trugen wir all unsere Erfahrungen zusammen und stellten somit den nächsten Jahrgängen diese zur Verfügung, damit sie aus unseren Fehlern, aber auch Erfolgen lernen können.

Nach einem leckeren Mittagsmahl nahmen wir uns die allgemeinen Erfahrungen aus unserem Gruppensprecheralltag vor und gestalteten dazu entsprechende Schaubilder, um diese zusammen zu tragen. Viele Erfahrungen waren gleich, wobei sich andere wieder unterschieden. Zurückblickend kann man wohl schon jetzt auf ein aufregendes Freiwilliges Ökologisches Jahr schauen, wobei die Sprecherarbeit noch einen zusätzlichen Charme besaß. Man lernt Verantwortung zu übernehmen, sich mit menschlichen Problemen und Konfliktsituationen auseinanderzusetzen, Veranstaltungen zu organisieren, sowie weitere interessante und fordernde Sprecheraufgaben.

Die Zeit  während des Gruppensprechertreffens ging schnell vorbei, da der Ausgleich zwischen Spaß und Arbeit  in der kleinen, aber effizienten Gruppe immer bestand.

Abschließend räumten wir mit vereinten Kräften die Überreste unseres Arbeitstages auf und verabschiedeten uns gegenseitig ins wohlverdiente Wochenende.

Ich bin wirklich sehr froh, diese Erfahrung gemacht haben zu dürfen und kann euch diese auch nur wärmstens weiterempfehlen!

Text: Johannes Ender

 

3. FÖJ-Gruppensprechertreffen Jahrgang 2017/2018

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