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Bericht über ein FÖJ beim Institut für Ausbildung Jugendlicher 18.08.2014, Kategorie: Aktuelles für Interessenten, Aktuelles für Freiwillige

Christina Schunk beendet in dieser Woche ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr im Walderlebnisgarten Eich.

Es war genau die richtige Entscheidung, sagt Christina Schunk. Nur noch ein paar Tage wird die junge Frau aus Oelsnitz dem Forstbezirk Plauen erhalten bleiben und nach ihrem Freiwilligen ökologischen Jahr (FÖJ) zu neuen Ufern aufbrechen. Christina verabschiedet sich einen Monat früher als u?blich. Normalerweise dauert der Einsatz so lange, wie die Bezeichnung andeutet: ein Jahr. "Meine Ausbildung geht aber bereits im August los", begründet die junge Frau ihr vorfristiges Ausscheiden. Tiermedizinische Fachangestellte ist ihr nächstes großes Ziel. Ein Freiwilliges ökologisches Jahr dient der beruflichen Orientierung. "Ich hatte nach der Schule noch keinen richtigen Plan, was ich machen wollte", blickt die Abiturientin zuru?ck. Eines war jedoch klar: Büroarbeit kommt nicht infrage. "Ich bin am liebsten draußen und habe vorher schon Praktika in einer Gärtnerei, auf einem Pferdehof und bei einem
Tierarzt gemacht", sagt sie.

Seit zehn Jahren holt sich der Forstbezirk Plauen FÖJler ins Team. Eine Stelle kann pro Jahr besetzt werden. "Im Sommer sind die Leute viel im Außendienst", berichtet Ines Bimberg, Försterin, Waldpädagogin und Öffentlichkeitsarbeiterin beim Forstbezirk. Entsprechend viel Zeit hat Christina Schunk im Walderlebnisgarten Eich verbracht. Dort ist auch ihr Einstiegsprojekt entstanden: "Der Weihnachtsbaum im Wandel der Zeiten", ein Mitmach-Programm für Kinder. Projektbegleitung und -entwicklung, Ideensammlung und -umsetzung, Vorschläge für neue Führungen und fünf Seminare standen auf Christinas Stundenplan. Weil sich fast alles um Waldpädagogik dreht, gehören junge Menschen zu den regelmäßigen Garten-Besuchern. "Ich habe viel gelernt im Umgang mit Kindern, über die Natur und den Wald und war auch mit dem Förster unterwegs", zieht die 20-Jährige Bilanz. Einmal habe sie sogar bei einer Treibjagd dabei sein dürfen, berichtet sie.

Mitbringen müssen Interessenten neben Aufgeschlossenheit, Kontaktfreudigkeit, Kreativität und der Neigung zum Arbeiten in und mit der Natur auch Köpfchen. "Und sie dürfen sich nicht davor scheuen, sich die Hände schmutzig zu machen", betont Forstfrau Ines Bimberg.

Das Institut für Ausbildung Jugendlicher bietet die Möglichkeit des FÖJ in Einsatzstellen im Erzgebirge und Vogtland an.
Freie Plätze sind noch vorhanden!

Bewerbungen oder Anfragen an:
Herrn Korb Tel.: 03735 912315/ 0151 27179554 oder
Mail: foej@iaj.de

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