Workshop 1: FREIWILLIG.DABEI.BLEIBEN?

ReferentIn: Kati Simmank und Henning Remisch, AWO Landesverband Sachsen e.V.

Freiwillige und Ehrenamtliche wirken bei der Bewältigung sozialer Probleme und Aufgaben mit. Sie übernehmen aktiv Verantwortung und stellen ihre Zeit, Motivation und Ideen der Gesellschaft zur Verfügung. Dieser Workshop baut eine Brücke zwischen Freiwilligendienst, Ehrenamt und weiterführendem Engagement.

Mit den WorkshopteilnehmerInnen

  • tauschen wir uns aus über Erfahrungen zur Bindung von Freiwilligen über deren Dienstzeit hinaus,
  • sammeln wir gemeinsam Möglichkeiten für Freiwillige, sich nach ihrem Dienst bei ihrem Träger oder in den EST weiter zu engagieren,
  • entwickeln wir gemeinsam einen Leitfaden: "Was ist bei der Einbindung von Freiwilligen über ihren Dienst hinaus zu beachten?".


Dokumentation des Workshops

 

 

Workshop 2: "Wir mischen uns ein!" - Beteiligung der Freiwilligen an der Seminarplanung

Referentinnen: Cordula Wenske, Koordinatorin FSJ Kultur (LKJ Sachsen e.V.) und Julia Sachs, Freiwllige im FSJ Kultur (Evangelisches Schulzentrum Pirna)

Um junge Menschen in Beteiligungsprozesse einzubeziehen und ihnen die Teilhabe zu ermöglichen, kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz. In diesem Workshop wird ein Modell vorgestellt, das die Freiwilligen zur aktiven Mitgestaltung eines Bildungsseminars befähigt. Hierzu trifft sich an zwei Tagen in Folge eine Auswahl der Seminargruppe mit den Koordinierenden, um gemeinsam inhaltliche sowie organisatorische Aspekte zu bearbeiten. Neben einem inhaltlichen Input zum jeweiligen Thema (z.B. die eigene Identität), werden Methoden und Seminarbausteine vorgestellt. So kann möglichst nah an den Interessen und Möglichkeiten der Freiwilligen gearbeitet werden. Zudem erhalten die Freiwilligen einen Einblick in die Organisation eines Seminars und werden zur aktiven Mitgestaltung und Meinungsbildung angeregt.

Wir laden herzlich dazu ein, gemeinsam mit uns Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse zu setzen.

Dokumentation des Workshops

 

 

Workshop 3: "Nicht Sie, sondern Du!" Interkulturelle Kommunikation und Missverständnisse mit Freiwilligen

ReferentIn: Malgorzata Mocia Woch, Koordinatorin internationale Freiwilligendienste, Florian Mindermann; Koordinator Freiwilligendienste AWO Landesverband Sachsen e.V.

Praktisch wollen wir erleben, wie Sprachbarrieren überwunden, Hemmungen abgebaut und andere Sprachen mit Spaß vermittelt werden können. Wir wollen uns zu interkultureller Kommunikation und Missverständnissen austauschen und die Methode der Sprachanimation ausprobieren. Gemeinsam wird erarbeitet, was für einen guten Start hilfreich ist, wenn Freiwillige aus dem Ausland beginnen.

Dokumentation des Workshops

Visumsunterstützerbrief BFD

 

 

Workshop 4: "Mehr"Wert einer gelingenden Partnerschaft

ReferentInnen: Angelika Wenz, Verein Freiwillig im Erzgebirge e.V. und Sebastian Groß, Lebenshilfewerk Annaberg e.V.; Antje König, Kita Zschopau; Grit Göldner, Diakonie Freiberg

Eine gute Zusammenarbeit zwischen Trägern und Einsatzstellen trägt maßgeblich zum Erfolg eines Freiwilligendienstes bei. Der Workshop beleuchtet Best Practice Beispiele und entsprechende Instrumente. Drei Leiter von Einsatzstellen haben sich bereit erklärt, mit ihren Erfahrungen diesen Workshop mitzugestalten.

Inhaltlich wollen wir den Focus auf die Zusammenarbeit von Träger und Einsatzstellen legen, dabei die Struktur unseres Trägers kurz erläutern und mit den anderen Teilnehmers ins Gespräch dazu kommen. Folgende Schwerpunkte sind angedacht:       

  • Bedarfserhebung / Kooperationsverträge
  • Arbeit mit Lernzielvereinbarungen
  • Mentoren- Einsatzstellen-Leiterberatungen (themat. Schwerpunkte / Teilnahme)
  • Zusammenarbeit in Konfliktsituationen


Dokumentation des Workshops

 

 

Workshop 5: Freiwilligendienste in der Flüchtlingsarbeit

Referentinnen:  Anett Slaby Landesverband Sachsen e.V.

Die Flüchtlingshilfe ist ein neu gewachsenes und sich derzeit schnell veränderndes Einsatzfeld im Freiwilligendienst. Gleichzeitig können geflüchtete Menschen einen Freiwilligendienst leisten. Im Workshop werden beide Perspektiven im Rahmen einer Praxisvorstellung und eines Praxisaustausches beleuchtet. Einen Einblick in die Praxis geben Julia Schiller, fachliche Anleiterin in der DRK Erstaufnahmeeinrichtung Dresden 5, und eine Freiwillige.

Gemeinsam mit den Teilnehmenden

  • werden aktuelle Veränderungen und Herausforderungen im Einsatzfeld Flüchtlingshilfe besprochen und konkrete Fragestellungen behandelt, z.B. Wie können auch kleine Initiativen und Vereine in der Flüchtlingshilfe von den Freiwilligendiensten profitieren?
  • wird ein Handlungsleitfaden zum Start von geflüchteten Menschen im Freiwilligendienst entwickelt und werden Anforderungen an die pädagogische Begleitung besprochen.

 

Dokumentation des Workshops

 

 

Workshop 6: Wie ticken Jugendliche 2016?

Referentin: Dr. Gabriele Schambach, Sinus-Institut

Der gesellschaftliche Wandel schreitet mit hoher Geschwindigkeit voran und zeigt sich im Alltag, im Familienleben und der Freizeit. Besonders deutlich und frühzeitig wird dieser Wandel bei Jugendlichen sichtbar. Der Blick auf die Vielfalt jugendlicher Lebenswelten vermittelt ein eindrückliches Bild, wie unterschiedlich junge Menschen mit den zahlreichen Veränderungen und Anforderungen umgehen, die sie erleben.

Die Sinus-Jugendstudie verdichtet diese jugendlichen Lebenswelten modellhaft in sieben Milieus. Der Vortrag von Dr. Gabriele Schambach beleuchtet diese und überträgt sie auf die Praxis der Jugendarbeit.

Presseinformation Sinus-Jugendstudie

Lebenswelten von Jugendlichen