Hannah, Landessprecherin im letzten Jahrgang, befragt alle 4 Monate die Freiwilligen Emin, Linda, Sandra und Sophia kurz zu ihrem Freiwilligendienst, um ihre Entwicklung und ihre Sichtweisen auf den Freiwilligendienst zu dokumentieren. Inzwischen haben alle ihren Freiwilligendienst beendet und schauen in dieser letzten Fragerunde zurück auf diese besondere Zeit in ihrem Leben. 

Name: Sophia
Einsatzstelle: Semper Gymnasium Dresden

1. Wieviele Sterne von 1-10 würdest du deinem Freiwilligendienst geben? Warum?
9. An sich war mein gesamtes FSJ fantastisch und ich bin so unendlich froh, diese Erfahrung gemacht zu haben. Allerdings wird es uns Freiwilligen nervig schwer gemacht, wenn es um Themen wie faire Bezahlung, Sichtbarkeit, … geht. Deswegen ein Punkt Abzug 🙂 

2. Wie war der Abschied von deiner Einsatzstelle?
Suuuper schwer. In meiner Einsatzstelle wurde ich von allen so toll aufgenommen. Mir tat es wirklich weh, die Kinder und meine Kolleg:innen zu verlassen. Wenn ich daran denke, werde ich schon wieder traurig 🙁

3. Wie schaust du rückblickend auf die Betreuung durch deinen Träger? Hattest du Leute, an die du dich wenden konntest?
Die Betreuung der Parität war wirklich gut. Ich konnte mich zu jeder Zeit mit allen Sorgen, Problemen oder Fragen an meine Teamerin wenden. Sie war einfach immer da und hat sich Zeit genommen. Dafür bin ich unglaublich dankbar 🙂

4. Wie bist du im Freiwilligendienst mit Herausforderungen (Stress, Konflikte…) umgegangen?
Ich habe Herausforderungen von Anfang an auf mich zukommen lassen und dann versucht, mit ihnen zu arbeiten und sie zu überwinden. So sind die Herausforderungen mit der Zeit auch weniger geworden.

5. Was machst du jetzt nach deinem Freiwilligendienst?
Ich studiere Geographie und Chemie auf Lehramt für Gymnasien an der TU 🙂

6. Kannst du dabei Dinge aus dem Freiwilligendienst anwenden? Wenn ja welche?
Auf jeden Fall. Einige, wie der Umgang mit Konflikten zwischen Kindern, werden mir erst später helfen, aber ich habe auch gelernt, wie man offen auf fremde Menschen zugeht und das hilft mir definitiv.

7. Was nimmst du mit aus dem Freiwilligendienst?
Ganz viele wunderbare Erinnerungen und Freundschaften. Natürlich auch super viel Neues Wissen und neue Fähigkeiten. Oh und einen zu hohen Mate-Konsum.

8. Gibt es etwas, was du den neuen Freiwilligen sagen möchtest?
Genießt die Zeit! Auch wenn es sich vielleicht noch nicht so anfühlt, die Zeit geht viel zu schnell vorbei. Wenn ihr Probleme in eurer Einsatzstelle habt oder ihr unzufrieden seid, versucht es anzusprechen (holt euch dafür auch Hilfe bei euerm Träger). Das ist euer Jahr.

Text und Foto: Sophia (Paritätische Freiwilligendienste Sachsen gGmbH)

Begleite Sophia durch ihren Freiwilligendienst (3/3)

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