Hannah, Landessprecherin im letzten Jahrgang, befragt alle 4 Monate die Freiwilligen Emin, Linda, Sandra und Sophia kurz zu ihrem Freiwilligendienst, um ihre Entwicklung und ihre Sichtweisen auf den Freiwilligendienst zu dokumentieren. Inzwischen haben alle ihren Freiwilligendienst beendet und schauen in dieser letzten Fragerunde zurück auf diese besondere Zeit in ihrem Leben.
Name: Emin Al-Nakkash
Einsatzstelle: CRTD
1. Wieviele Sterne von 1-10 würdest du deinem Freiwilligendienst geben? Warum?
Ich würde meinem Freiwilligendienst eine 8/10 geben.
Ich hatte eine sehr schöne Zeit mit vielen tollen Erinnerungen. Außerdem hatte ich durch meine Einsatzstelle die Möglichkeit, einen Einblick in ein enorm interessantes Feld und eine spannende Berufswelt zu bekommen. Mein FSJ hatte auch seine emotionalen Tiefen, in denen ich Zweifel hatte, wie es danach weiter geht und ob ich gerade das Richtige tue, aber im Endeffekt bin ich sehr glücklich gewesen, die Erfahrungen, die ich gemacht habe, machen zu können.
2. Wie war der Abschied von deiner Einsatzstelle?
Der Abschied von meiner Einsatzstelle war sehr süß. Ich bin mit meiner Betreuerin essen gegangen und habe sogar ein kleines Geschenk von der Gruppe bekommen. 🙂
3. Wie schaust du rückblickend auf die Betreuung durch deinen Träger? Hattest du Leute, an die du dich wenden konntest?
Die Betreuung im FSJ war super. Sowohl von der Seite des Trägers war unsere Seminarleiterin spitze und auch in meiner Einsatzstelle gab es immer mehrere Personen, an die ich mich wenden konnte. Zudem gab es durch die zahlreichen Evaluationsgespräche immer die Möglichkeit, Probleme oder auch einfach nur Gedanken anzusprechen.
4. Wie bist du im Freiwilligendienst mit Herausforderungen (Stress, Konflikte…) umgegangen?
Ich hatte echt Glück im FSJ. Ich hatte weder richtige Konflikte mit der Einrichtung oder Mitarbeiter/innen noch hatte ich besonders viel Stress. Wenn etwas war, dann kam es aus meinem Privatleben und nicht aus dem FSJ.
5. Was machst du jetzt nach deinem Freiwilligendienst?
Ich habe jetzt angefangen, Medizin in Berlin zu studieren.
6. Kannst du dabei Dinge aus dem Freiwilligendienst anwenden? Wenn ja welche?
In meinem FSJ habe ich besonders viel über gentechnische Forschung und Techniken gelernt, wie die PCR und DNA Extraktion, die ich direkt im Studium benutzen konnte.
7. Was nimmst du mit aus dem Freiwilligendienst?
Aus meiner Zeit im Freiwilligendienst nehme ich vor allem eine Menge Wissen und Softskills mit. Ich hatte die Chance, eine unfassbar interessante Arbeitswelt beobachten und mit sehr diversen und intelligenten Menschen reden zu können.
8. Gibt es etwas, was du den neuen Freiwilligen sagen möchtest?
Auf und Ab’s sind völlig normal, aber überanstrengt euch nicht. Ihr steht an erster Stelle, weil ihr ja Freiwillige seid. Deswegen achtet auf euch selbst, habt Spaß und genießt einfach die Zeit 🙂
