Hey, bitte stelle Dich kurz vor:
Hi, ich heiße Emily, bin 19 Jahre alt und absolviere seit September 2019 mein Freiwilliges Soziales Jahr auf der Kindertherapiestation in der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Mittweida. Ich fühle mich sehr wohl in meiner Einsatzstelle und habe mich dort schnell eingelebt.

Woraus bestehen Deine Tätigkeiten?
Meine grundlegenden Tätigkeiten bestehen darin, die Patienten im Alter von 3 bis 12 Jahren in ihrem Alltag zu betreuen, mit ihnen zu spielen/basteln oder Hilfestellungen bei Hausaufgaben zu leisten.

Wie wirkt sich die Corona-Situation auf Deinen Freiwilligendienst aus?
Nachdem vor einigen Wochen aufgrund des Coronavirus beschlossen wurde, dass die Schulen und somit auch die Klinikschule für die Patienten geschlossen werden, erledigten die Kinder ihre Schulaufgaben in der Klinik. Einige Wochen später wurden alle Kinder entlassen, da vereinbart wurde, dass in der nächsten Zeit die Räumlichkeiten auf der Kindertherapiestation für eine Notbetreuung für Kinder des Krankenhauspersonals genutzt werden sollen. Das bedeutet, dass die Kinder über mehrere Stunden von vormittags bis nachmittags (vergleichbar mit Kindergarten/ Hort) von uns betreut werden. So überlegten meine Kollegin und ich uns einige Bastelangebote anlässlich der Osterzeit, die wir gerne mit den Kindern durchführen wollen. Die zu betreuenden Kinder gewöhnten sich schnell an die neue, ungewohnte Umgebung und freuten sich sehr über unsere Bastelangebote. Wir bemalten zum Beispiel Osterhasen und Eier aus Ton oder bastelten aus einfachen Servietten Frühlingsblumen.

Wie geht es Dir damit?
Ich bin froh, dass ich weiterhin arbeiten gehen kann und das Krankenhauspersonal unterstütze, indem wir die Betreuung der Kinder übernehmen, sodass sie diese in guten Händen wissen und ihrer Arbeit nachgehen können.

Noch eine letzte allgemeine Frage zu Deinem Freiwilligendienst:
Würdest du Deinen Freiwilligendienst weiterempfehlen?
Auf jeden Fall. Das Freiwillige Soziale Jahr ist das Beste, was mir passieren konnte. Nach meinem Abitur wollte ich gerne Soziale Arbeit studieren, aber mir war klar, dass ich vor diesem Studium noch ein wenig Praxiserfahrung sammeln möchte, um eine grobe Vorstellung davon zu haben, was später auf mich zukommt und mir womöglich so den Einstieg in das Studium zu erleichtern. Außerdem ist es gerne in den Bewerbungen der Hochschulen gesehen, (in vielen zählt es sogar zu den Zulassungsvoraussetzungen), dass man erste praktische Vorkenntnisse durch ein Praktikum oder eben einen Freiwilligendienst gesammelt hat. Also einen kleinen Appell an euch da draußen: Falls ihr noch keine Ahnung habt, welche berufliche Richtung ihr später einmal einschlagen wollt oder ihr euch noch unsicher seid, ob der Beruf, für den ihr euch interessiert, der richtige ist, ist ein Freiwilligendienst genau das Richtige für Euch!

Text und Fotos: Emily (Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH)

Das FSJ in der Kinder- und Jugendpsychiatrie ist das Beste, was mir passieren konnte

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