Freiwilligendienst als Übergang gestalten , Aktuelles für InteressentenAktuelles für Träger

Titel:
„Freiwilligendienst als Übergang gestalten – Prozessbegleitung im Spiegel der Natur“

Zielgruppe:   
Pädagogische Fachkräfte und Referentinnen und Referenten in den Freiwilligendiensten

Inhalt:
Der Freiwilligendienst bietet den Freiraum, einen Übergang zu meistern – oft von der Schule in eine Ausbildung, manchmal aber auch aus einer Lebenssituation, die nach Veränderung ruft. Das Seminar will Impulse geben, diesen Übergangsprozess so zu begleiten, dass Freiwillige am Ende gestärkt den nächsten Entwicklungsschritt gehen können. Es werden Bausteine der pädagogischen Begleitung reflektiert und Methoden der “Initiatorischen Prozessbegleitung” vorgestellt und erlebbar gemacht.

Die “Initiatorische Prozessbegleitung” agiert mit der Natur als Erfahrungsraum und Gegenüber. Durch diesen Perspektivwechsel tauchen oft neue Sichtweisen auf und es entstehen wertvolle Freiräume im häufig hektischen Alltag. Die Ganzheitlichkeit der Methodik eröffnet neue Zugänge zur Erfahrung und für eine inspirierende Kommunikation. Die Wahrnehmung der eigenen Situation weitet sich, über die Sinne entsteht Sinn und die innere Wahrheit kann sich zeigen. Im Schutz der Gruppe werden diese Erkenntnisse bestärkt und in Bezug zur Lebenswelt gebracht. Anliegen der “Initiatorischen Prozessbegleitung” ist eine vertiefte Verbindung zu sich selbst und zur Natur, in deren Folge das Interesse an einem nachhaltigeren Lebensstil geweckt wird.

Während der Fortbildung werden wir viel draußen sein und eben diesen Freiraum der Natur erleben: als eine “Zeit- und Ressourcen-Insel”. Einerseits soll es darum gehen, persönlich Inspirationen und Stärkung durch diese Methodik für die eigene Begleiter*innenrolle zu gewinnen, andererseits, um neue, konkrete Gestaltungsformen der pädagogischen Begleitung Freiwilliger mitzunehmen. Die Reflexion eigener biografischer Übergangssituationen und der pädagogischen Rolle anhand der “Initiatorischen Naturpädagogik” macht diese erlebbar und anwendbar in der eigenen Begleitung von Freiwilligen.  Wir arbeiten mit fachlichem Input, Einzel- und Gruppenarbeit, verbunden mit viel Zeit in der Natur für Reflexion und Selbsterfahrung. Zielgruppe sind neue und gestandene Begleiter*innen in den Freiwilligendiensten, denen das Seminar Vernetzungs- und Austauschmöglichkeiten in der sächsischen Trägerlandschaft und Anregung für die qualitative Weiterentwicklung der Bildungsarbeit bietet.

Ablauf:

1. Wo komme ich her?

  • Kennenlernen und Einstieg ins Thema Übergänge und initiatorische Naturpädagogik,
  • Wie können die drei Schritte eines Übergangs auf den Freiwilligendienst angewendet und gestaltet werden?

2. Wo stehe ich jetzt?

  • Vertiefung, Methoden der Initiatorischen Naturpädagogik (z.B. Council, Spiegeln, Natursolozeiten, Circle of Courage)
  • Meine Rolle als Referentin/ Prozessbegleiter*in in den Freiwilligendiensten

3. Wo will ich hin?

  • Verankerung der Initiatorischen Naturarbeit in der Bildungsarbeit im Freiwilligendienst
  • Ausblicke, Transfer

 

Referentinnen:    
Anne Jaschke (Diplom Sozialpädagogin, Initiatorische Naturpädagogin, 13 Jahre Erfahrung im Jugendfreiwilligendienst: FSJ und FÖJ, arbeitet auf einer Kinder-und Jugendfarm) und

Katrin Bressel (Diplom Sozialpädagogin, Visionssuche Leiterin, Referentin FSJ, Bereichsleiterin Freiwilligendienste)

Termin:         
24. - 26. 4. 2023
Beginn am 26.04.2023 um 10:30 Uhr
Ende am 26.04.2023 um 15:00 Uhr

Ort
Vorauss. Universitas im Bauernhaus/ Goßberg

Kosten                      
110,00 € pro Teilnehmer/in im Einzelzimmer, incl. Vollverpflegung

Anmeldung
Bitte nutzen Sie für die Anmeldung dieses Anmeldeformular. Die Teilnehmerzahl für den Workshop ist auf 15 Personen begrenzt. Den Ausschreibungstext für diese Fortbildung finden Sie hier als Download.

Anmeldeschluss ist der 07.04.2023