25 Jahre FÖJ in Sachsen

Meine Arbeit im FÖJ

Meine Arbeit beim LPV war sehr vielseitig und reichte von der Zusammenstellung von Informationsmaterial über naturschutzrelevante Themen, wie dem Glühwürmchen und dessen Verbreitung, über die Erstellung verschiedener Kataloge bis hin zur Durchführung bzw. Unterstützung von Events wie Naturmärkten oder Informationsveranstaltungen. "Herzstück" meines FÖJ war meine Projektarbeit, die die naturpädagogische Erschließung des Gebietes um den Grabschützer See - einem ehemaligen Tagebau - für Kinder im Grundschulalter darstellte. 

FÖJ heißt für mich ...

... die Sensibiliserung für die Natur von einer ganz anderen Perspektive zu erleben. Obwohl dies mit Sicherheit dem Typ meiner Einsatzstelle geschuldet war, erlaubte es mir auch, einen Einblick in das Mangement von naturschutzrelevanten Gebieten und in die dafür möglichen Maßnahmen zu erlangen. Außerdem erlaubten die in meinen Augen sehr wichtigen Seminare Kontakt und Austausch mit "Gleichgesinnten".

Mit meinem FÖJ verbinde ich ...

... an erster Stelle viele lustige, abenteuerliche und informative Momente während der Seminare. Außerdem erinnere ich mich an die vielen sozialen Events - sei es mit Erwachsenen oder Kindern -, die großes Interesse in der Naturschutzarbeit zeigten und denen ich somit gerne mein Wissen weitergab.

Durch mein FÖJ hat sich bei mir geändert ...

... dass ich umweltschutzrelevante Problematiken immer versuche, aus Sicht aller "stakeholders" zu betrachten, d.h. ich mich versuche, in die Rollen aller Beteiligten hineinzuversetzen, dadurch (meistens) ihre Standpunkte verstehen kann und anschließend versuche, eine Lösung für den Konflikt zu finden, die für alle vertretbar ist.

Wie ging es nach dem FÖJ für mich weiter?

Nach dem FÖJ ging es für mich direkt nach Rumänien, um dort ein Studium (Ökologie und Umweltschutz) zu beginnen. Nach einem Jahr kam ich zurück nach Deutschland und zog nach Rostock, wo ich das Studium fortsetzte und zwei Jahre später einen Bachelor-Abschluss in "Biowissenschaften" erhielt. Danach begann ich mein Masterstudium in "Meeresbiologie", wobei ich mich - soweit es möglich war - in Richtung Fischerei bewegte. Nachdem ich meinen Master-Abschluss erhielt, zog ich nach Hirtshals in Dänemark, wo ich 2017 einen internationalen PhD-Abschluss in "Fischereitechnologie" erhielt, der dem deutschen Doktortitel entspricht. Hier lebe ich nun noch immer und arbeite weiterhin im Bereich der Fangtechnik als PostDoc - dem letzten Schritt vor dem "wirklichen" Wissenschaftlerdasein. 

Weitere Freiwillige

Kontakt

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Fachstelle Freiwilligendienste in Sachsen
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01067 Dresden

Tel.: 0351 859 03 01
Fax: 0351 859 03 02
E-Mail: info@engagiert-dabei.de

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

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